Eva Reichert-Garschhammer und Dr. Dagmar Berwanger „Frühe Bildung im Wandel – aktuelle Entwicklungen“

 

JFF Institut für MedienpädagogikEva Reichert-Garschhammer

Juristin, stellvertretende Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik, München
Arbeitsschwerpunkte: Weiterentwicklung und Implementierung von Bildungsplänen und -leitlinien für den Kitabereich und den Übergang in der Schule, Implementierung der Bildungsbereiche Gesundheit, Sprache und Medien als durchgängiges Prinzip, innovative Unterstützungssysteme für die Qualitätsentwicklung in Kitas, digitale Tranformation des Bildungssystems Kita; derzeit Landeskoordinatorin für den Elementarbereich im Rahmen der Bund-Länder-Initiative BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift) und Leiterin der bayerischen Modellversuche “Pädagogische Qualitätbegleitung (PQB) in Kitas” und “Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken”

 

JFF Institut für MedienpädagogikDr. Dagmar Berwanger

  • Diplom-Psychologin, langjährige Erfahrung als Referentin, Dozentin, Fortbildnerin und Autorin zu Themen der Frühpädagogik

  • Langjährige Praxiserfahrung an der Ambulanz für Entwicklungsfragen am Institut für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München

  • 2002 Promotion an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Doktor der Humanbiologie

  • Seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP)

    • gerichtliche Sachverständige bei familienpsychologischen und namensrechtlichen Fragestellungen

    •  seit 2010 in Abordnung an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen – “Referat frühkindliche Bildung und Erziehung”

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Siegfried Schneider

Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien(BLM) Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Medienpädagogik Hochschulratsvorsitzender der HFF Mitglied im Medien-Club München e.V. Mitglied des Hochschulrats der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten (DLM) und Vorsitzender der Kommission für Zulassung … Weiterlesen

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Prof. Dr. Peter Höfflin „Raum für Kinderspiel! Aktionsräume für Kinder und sozialräumliche Bedingungen des Spielens“

„Es gibt kaum einen Faktor, der den Alltag und die Entwicklung von Kindern mehr beeinflusst, als die räumliche Gestaltung des Wohnumfeldes und die damit verbundenen Möglichkeiten zum freien Spiel“. Dies ist die zentrale Aussage der Studie „Raum für Kindespiel!“, in der die Aktions­raum­be­dingungen von über 5.000 Kindern im Alter von 5- bis 9-Jahren in fünf unterschiedlichen Gemeinden Baden-Württembergs untersucht wurden. Im Vortrag stehen die Inhalte der Studie im Hinblick auf die (sozial)räumlichen Bedingungen des Spielens von Kindern im Mittelpunkt. Wie sind die aktuellen Spielmöglichkeiten von Kindern im Wohnumfeld? Welche Unterschiede gibt es zwischen Wohn­gebieten? Wollen Kinder heute überhaupt noch „draußen spielen“ oder stimmt das Bild von der „verhäuslichten Medienkindheit“? Was sind die Spielbedürfnisse von Kindern und welche Folgen hat es für das Aufwachsen von Kindern, wenn das „freie Draußenspiel“ zunehmend eingeschränkt wird?

Prof. Dr. Peter Höfflin lehrt Soziologie und empirische Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Kindheit und Raum, Stadtforschung, Sozialberichterstattung und Sozialplanung. Er ist wissenschaftlicher Berater  im Beirat des Bündnis „Recht auf Spiel“ und hat mehrere Studien zu den Spielmöglichkeiten von Kindern in der Stadt durchgeführt.

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Prof. Dr. Yasmin Kafai “Kinder entwickeln Computerspiele”

Im letzten Jahrzehnt sind viele pädagogische Spiele entwickelt worden, mit denen Kinder und Jugendliche neue Inhalte und Konzepte lernen können. Dabei hat die instruktionale Perspektive auf Computerspiele andere Sichtweisen in den Schatten gestellt. So zum Beispiel auch den konstruktivistischen Zugang, wenn Heranwachsende bei der Gestaltung eigener Computerspiele lernen. In meinem Vortrag werde ich über Studien berichten, in denen über 9,000 Kinder und Jugendliche Spiele programmiert haben und was sie dabei gelernt haben.

Dabei werde ich die Potenziale des konstruktivitischen Gaming (constructionist gaming) – die Verbindung von Gaming, Kollaboration und Kreativität – vorstellen und den Wechsel vom „computational thinking“ hin zu einer „computational participation“ diskutieren. Aktuelle Entwicklungen verweisen auf einen Wandel vom game playing zum game making. Dies schließt die von der Industrie unterstützte „modding“-Bewegung ein, aber auch die wachsende DIY-Kultur (Do it yourself). Neue digitale Werkzeuge und Welten wie Minecraft ermöglichen beide Perspektiven, die instruktionale und die konstruktivistische, zu kombinieren und zeigen neue Möglichkeiten wie Spiele zum Lernen eingesetzt werden können.

 

Yasmin B. Kafai hat die Lori and Michael Milken President’s Distinguished Professur an der Pädagogischen Hochschule der University of Pennsylvania inne. Sie erforscht und entwickelt digitale Welten und Werkzeuge für Kinder und Jugendliche. Ihre Buchpublikationen über “Connected Gaming: What Making Videogames Can Teach Us About Learning and Literacy, “Connected Code: Why Children Need to Learn Programming,” und “Connected Play: Tweens in a Virtual World” sind bei MIT Press erschienen.
Für das US Department of Education hat sie 2010 am 2010 National Educational Technology Plan mitgearbeitet und 2011 an der Serie des National Research Council “Computational Thinking for Everyone” mitgewirkt. Kafai schrieb ihre Doktorarbeit an der Harvard University, während sie bei Seymour Papert am MIT Media Lab arbeitete. Sie ist Fellow der American Educational Research Association und der International Society of Learning Sciences, wie auch eine ehemalige Herausgeberin  des Journal of the Learning Sciences.

Weitere Informationen: http://www.yasminkafai.com/

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Verena Weigand

Verena Weigand ist Bereichsleiterin Medienkompetenz und Jugendschutz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Medienpädagogik Bayern. Daneben ist sie u.a. Vorstandsvorsitzende des Vereins Programmberatung für Eltern e.V., Mitglied des Vergabeausschuss Games der Bayerischen Staatsregierung und … Weiterlesen

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Kristin Narr

Kristin Narr studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften mit Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig (Magistra Artium). Seit 2012 arbeitet sie als freiberufliche Medienpädagogin. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen des offenen, kreativen und partizipativen Einsatzes digitaler Medien, der digitalen Kinder- und … Weiterlesen