Save the date: “Kinder Rechte Medien” 14. Interdisziplinäre Tagung am 30.11.2018 in München

Die diesjährige Interdisziplinäre Tagung über das Heranwachsen in mediatisierten Lebenswelten rückt Kinderrechte in ihrer Bedeutung für das Medienhandeln von Heranwachsenden und ihre Begleitung durch Erziehung und Schutz in den Fokus. Im interdisziplinären Diskurs geht sie der Frage nach, wie Kinderrechte das Verhältnis von Kindern und Medien prägen.

Veranstaltungsort ist wieder die Bayerische Landeszentrale für neue Medien. Veranstalter sind dieses jahr neben dem JFF und der BLM, das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Weitere Informationen folgen hier im Blog.

Veröffentlicht unter IdT18

Prof. Dr. Katharina Gerarts

Kinderrechte und Medien – die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen auf Chancen und Herausforderungen

Die UN-Kinderrechtskonvention widmet sich in mehreren ihrer Artikel dem Themenkomplex „Medien“. Um nur einige Beispiele zu nennen, soll auf Art. 13 „Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit“, auf Art. 17 „Recht auf Zugang zu Information“, Art 14 „Recht auf Gedanken-Gewissens- und Religionsfreiheit“ sowie auf Art. 16 „Recht auf Schutz der Privatsphäre“ verwiesen werden. Aus Sicht der UN-Kinderrechtskonvention sind also weitgreifende Rechte der 0-18Jährigen formuliert, die den Zugang und die Nutzung von Medien regeln. Allerdings bleibt dabei offen, wie sich der konkrete Umgang von Kindern und Jugendlichen mit sich ständig verändernden Medien gestaltet und inwiefern die formulierten Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention hier tatsächlich zum Tragen kommen.

Aus der Perspektive der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ergeben sich konkrete Fragen im Umgang mit Medien, die je nach Altersstufe stark variieren können und sich auf den Ebenen der Gesellschaft, der Familie, der Bildungsinstitutionen oder in der freien Zeit, z. B. in der peer-group, abspielen. In dem Vortrag „Kinderrechte und Medien – die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen auf Chancen und Herausforderungen” werden ausgewählteErgebnisse der „Hessischen Kinder- und Jugendrechte-Charta“ präsentiert, welche sich mit dem Themenkomplex Medien und den in der Einleitung angeführten Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention auseinandersetzen und die Chancen und Herausforderungen von Kinderrechten und Medien aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen beleuchten.

 

Gerarts, Prof. Dr. phil. Katharina: Diplom-Pädagogin, qualitative Kindheitsforscherin und Professorin für Kindheitspädagogik an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt. Viele Jahre Tätigkeit als Senior-Researcher for Children Studies am World Vision Institut, einem internationalen Kinderhilfswerk. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Kinderrechte und Kinderpolitik, Kindheitsforschung und ihre Methoden, Child-Well-Being, Partizipation und Teilhabe von Kindern, Kinder in der generationalen Ordnung. Außerdem ehrenamtliche Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte. Email: Katharina.Gerarts@eh-darmstadt.de

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Daniela Tews

Daniela Tews ist Referentin Medien innerhalb der Koordinierungsstelle Kinderrechte im Deutschen Kinderhilfswerk, Berlin. Sie studierte BWL (FH), später Angewandte Kindheitswissenschaften (B.A.) und zuletzt den M.A. Childhood Studies and Children’s Rights an der FU. Ihre Themenschwerpunkte im Deutsche Kinderhilfswerk sind Kinderrechte in der digitalen Welt, unter anderem die Persönlichkeitsrechte sowie der Jugendmedienschutz.

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Achim Lauber

Achim Lauber ist Medienpädagoge und Kommunikationswissenschaftler. Nach dem Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften, der Soziologie und der Erziehungswissenschaften war er an der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig, am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sowie bei der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und beim Erfurter Netcoide e.V.  tätig. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Forschung des JFF und arbeitet im Büro Berlin des JFF. Zu seinen Schwerpunkten zählen medienpädagogische Forschung, Beratung und Praxistransfer. Er engagiert sich insbesondere für die Themen Sozialisation in der mediatisierten Gesellschaft, Medienaneignung, Kindermedienkulturen und Jugendmedienschutz.

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Dr. Ingrid Stapf

Zwischen Selbstbestimmung, Fürsorge und Befähigung: Kinderrechte in mediatisierten Lebenswelten

Der Vortrag gibt einen Impuls zu einer kinderrechtlichen Perspektive mit
Blick auf die medial durchdrungenen Lebenswelten von Kindern. Diese
Perspektive sieht Kinder als subjektive Träger von Menschenrechten, die
ihnen /als Kinder/ zukommen. Da Kindheit eine Entwicklungsphase ist, die
von besonderer Verletzlichkeit, Abhängigkeit und auch asymmetrischen
Machtstrukturen in der generationalen Ordnung geprägt ist, bewegen sich
Kinderrechte im Spannungsfeld, Kinder einerseits als aktiv handelnde
Subjekte in ihren Selbstbestimmungstendenzen (als „beings“) ernst zu
nehmen und ihnen (als „becomings“) gleichzeitig Schutz und Fürsorge zu
gewähren, damit sie sich gesund und eigenverantwortlich entwickeln und
ihre Persönlichkeit entfalten können. Hierzu wird die Befähigung von
Kindern relevant, indem Kinder die Fähigkeiten erwerben sollten, die in
ihren jeweiligen Kontexten für ein selbstbestimmtes und glückliches
Leben relevant sind. So betont der Sozialökonom /Amartya Sen
/(2007)/,/dass Kinder /befähigt/ werden müssen, um sich ihre
Freiheitsrechte anzueignen.

In welchem Zusammenhang aber stehen Schutz, Befähigung und Partizipation
mit Blick auf mediale Lebenswelten? Welches Kindheitsbild ist
weiterführend? Und was bedeutet eine kinderrechtliche Perspektive mit
Blick auf Medienbildung, Medienerziehung aber auch die
Medienregulierung? Als die Kinderrechte mit der
/UN-Kinderrechtskonvention/ 1989 völkerrechtlich verbrieft und darin
Kinder erstmals global als handelnde Rechtssubjekte verstanden wurden,
steckte das Internet noch in den Kinderschuhen. Zwischenzeitlich ist
Kindheit weitgehend mediatisiert: Empirische Daten verweisen auf eine
wachsende mediale Ausstattung und Nutzungszahlen schon in der frühen
Kindheit (MPFS 2017, DIVSI 2015) und eine mediale Durchdringung von
Orten und Formen kindlicher Kommunikation (Tillmann/Hugger 2014).
Gleichzeitig steht der Kindermedienschutz vor einer Regulierungskrise
(Stapf 2016) und Fragen der Medienbildung sowie der Verantwortung
verschiedener Stakeholder bei der Sicherung kindlicher Interessen
bedürfen einer Aktualisierung.

Der Vortrag verfolgt anhand aktueller Beispiele aus *medien- und
kinderethischer Perspektive* die Frage, welche *Potenziale und
Herausforderungen sich für kindliche Selbstbestimmung in der digital
vernetzten Welt *ergeben. Blick auf *Kinderrechte als „Menschenrechte
für Kinder“* (Maywald 2012, S. 16) wird diskutiert, was kindliche
Selbstbestimmung ausmacht, wie die Eigenverantwortlichkeit von Kindern
in medialen Lebenswelten gestärkt werden und dennoch wirksame Schutz-
und Befähigungsräume für Kinder entstehen können. Kinderrechte werden
dabei in innerem Zusammenhang von Schutz-, Befähigungs- und
Partizipationsrechte verstanden und auf das *Konzept der „evolving
capacities,“* (Lansdown 2005) bezogen, welches die individuelle
Entwicklungsdimension des Kindes in den Vordergrund rückt. Entscheidend
hiernach ist, dass das Kind weder mit Autonomieansprüchen überfordert,
noch dass es an wichtigen Erfahrungen gehindert wird, welche überhaupt
die Grundlage von Verantwortungsübernahme und Selbstwirksamkeit (Bandura
1994) bilden. Dabei wird vermutet, dass /Medien/kompetenz nur eine
Teilkomponente der Befähigungsbestrebungen aus kinderrechtlicher Sicht
ist. Letztendlich geht es um die *Stärkung kindlicher Selbstbestimmung
im Kontext der Mediatisierung und mit Blick auf weiter zu untersuchende
evolving capacities von Kindern*.

Dr. phil. Ingrid Stapf habilitiert sich derzeit zu Grundlagen einer Kinder-Medien-Ethik im digitalisierten Zeitalter. Sie lehrt Medienethik an der FAU Erlangen und der FH Potsdam, war langjährige Sprecherin der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik in der DGPuK und ist Herausgeberin einer Reihe zur Medienethik im Nomos-Verlag.

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Jutta Schirmacher

Jutta Schirmacher ist stv. Bereichsleiterin Medienkompetenz und Jugendschutz und Referatsleiterin Medienpädagogik/Nutzerkompetenz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Zudem ist sie Stiftungsreferentin der Stiftung Medienpädagogik Bayern. Daneben ist sie u.a. Vorstandsmitglied des Vereins Internet ABC und Mitglied des Siegelausschusses des Erfurter Netcode. Seit 2016 ist sie Jurymitglied der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW). Zuvor war sie Projektreferentin der Stiftung Medienpädagogik Bayern und Referentin der Stabsstelle der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in München. Jutta Schirmacher hat Medienwissenschaft, Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg studiert und zuvor eine Ausbildung bei Hubert Burda Media zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste absolviert.

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Birgit Guth

Birgit Guth, geboren 1967, ist seit 1995 Leiterin der Medienforschung bei SUPER RTL. In ihrer Verantwortung liegen die Konzeption und Durchführung zahlreicher Studien zum Kinderfreizeit-Verhalten sowie zur Fernseh- und Mediennutzung von Kindern. Außerdem verantwortet sie zahlreiche Fachtagungen zum Thema „Kinder und Medien“ und referiert bei Fortbildungen oder als Lehrbeauftragte. Von 2001 bis 2008 war sie zusätzlich als Jugendschutzbeauftragte bei SUPER RTL tätig und leitete das Qualitätsmanagement des Senders. Birgit Guth hat Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Marketing in Essen studiert. Sie engagiert sich zudem in verschiedenen medienpädagogischen Projekten, wie fragFINN, Media Smart und dem Erfurter Netcode. Außerdem ist sie Mitglied im Kuratorium der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen.

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Prof. Dr. Nadia Kutscher und Ramona Bouillon

Kinder. Bilder. Rechte. Ergebnisse der Studie der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im Kontext der digitalen Mediennutzung in der Familie

Digitale Medien spielen im Kontext der Familie eine bedeutsame Rolle. Insbesondere „Sharenting“ (Blum-Ross/Livingstone 2017), das Teilen von Informationen, Bildern und Videos aus dem familiären Alltag in sozialen Netzwerken gehört für viele Familien zum Alltag. Insbesondere wenn es dabei um Fotos der eigenen Kinder geht, stellt sich die Frage was diese eigentlich über die Sharenting-Praxen ihrer Eltern denken, wie sie beteiligt werden und welche Vorstellungen sie von Privatheit, Schutz und Medienhandeln haben. Im Kooperationsprojekt der Universität zu Köln und des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. wurden Kinder (im Alter von 6-13 Jahren) und ihre Eltern in mediengestützten Interviews nach Erfahrungen und eigenen Praxen zum Teilen familialer Fotos und weiterer digitaler Medienpraktiken befragt.

Im Vortrag werden die zentralen Ergebnisse der Studie vorgestellt, besonders im Hinblick darauf wie Kinder an ebengenannten Prozessen beteiligt werden (wollen), inwiefern sie welche Persönlichkeitsrechte für sich formulieren und welche teils divergierenden generationalen Perspektiven auf „Privatheit“ und „Schützenswertes“ sich in den Familien zeigen.

Prof. Dr. Nadia Kutscher ist Professorin für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit am Department Heilpädagogik und Rehabilitation an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Sie forscht zur Digitalisierung im Kontext des Aufwachsens junger Menschen sowie in der Sozialen Arbeit und beschäftigt sich dabei insbesondere mit Fragen von Ethik und Verantwortung, fachlichen Standards, Kinderrechten und sozialer Ungleichheit und Bildungsteilhabe.

 

Ramona Bouillon, Soziale Arbeit M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kooperationsprojekt der Universität zu Köln und des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. „Persönlichkeitsrechte von Kindern im Kontext der familialen Mediennutzung“. Sie studierte im BA und MA Soziale Arbeit an der Universität Vechta. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören u.a. Kindheit, Familie und Digitalisierung sowie Kindheit und soziale Ungleichheit.

 

Weiteres: www.hf.uni-koeln.de/39850

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Dr. Stephan Dreyer

Schmutz, Schutz und Teilhabe: Eine rechtswissenschaftliche Einordnung von wohlverstandenen Interessen und dem Recht auf Beteiligung von Kindern

Schutz und Teilhabe – kaum ein anderer Doppelklang ist in der Jugend- und Jugendmedienschutzpolitik derzeit so häufig zu hören wie dieser. Beide Aspekte sind normativ gerahmt, aus Sicht von Grund- und Menschenrechten garantiert und ihre Perspektiven für die Gestaltung von Kindheit in digitalen Medienumgebungen essenziell. Und doch können sich Schutz und Teilhabe widersprechen oder auf unterschiedlichen Ebenen (Erziehung, Bildung, Mediennutzung, Produktion, politische Partizipation uvm.) ganz unterschiedlich starke Ausprägungen erfahren, z.B. bei Fragen wie: Sollen Heranwachsende über Art und Ausmaß des sie selbst betreffenden Ordnungsrahmens (inkl. Jugendschutz) mitbestimmen? Sind sie an der Ausgestaltung moderner Medienerziehung und Medienbildung zu beteiligen? Welche Möglichkeiten bieten Teilhaberechte bei der Überwindung praxisferner, kommunikationseinschränkender Rechtsnormen oder medienhandlungsbezogener Elternverbote? Hilft der Ansatz eines Rechts auf “unbeschwerte Teilhabe” bei der Integration der beiden Aspekte?

Der Vortrag will mehr Licht in das Dickicht der beiden unterschiedlichen Schutzgehalte, ihren kongruenten wie inkongruenten Teilmengen und Schnittbereichen bringen und Leitlinien für die Optimierung ihrer Geltungskraft in der Praxis entwickeln.

 

Dr. Stephan Dreyer ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Hans-Bredow-Institut. Das Forschungsinteresse des Juristen gilt den regulatorischen Aspekten medienvermittelter Kommunikation in einer datafizierten Gesellschaft; er analysiert Herausforderungen, denen sich rechtliche Steuerung angesichts neuer Technologien, Angebotsstrukturen und Nutzungspraktiken gegenüber sieht. Ein Augenmerk liegt dabei auf den Möglichkeiten und Grenzen von Transparenz-/Informationspflichten als Steuerungsressource. Stephan Dreyer ist ein Experte für rechtliche Fragestellungen im Schnittbereich von Jugendschutz und Datenschutz. Zudem führt er steuerungswissenschaftlich orientierte sowie komparative Untersuchungen von Systemen und Instrumenten informations- und kommunikationsbezogener Governance durch. Im Rah­men seiner Dissertation hat er die Problematik sowie die rechtlichen Determinanten von rechtlichen Entscheidungen unter Ungewissheit im Jugendmedienschutz untersucht. Er ist seit 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut tätig.

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Programm der IdT18 “Kinder Rechte Medien” jetzt online

Kinder Rechte Medien

Neue Perspektiven auf Schutz, Befähigung und Partizipation in medialen Lebenswelten

Kinderrechte müssen auch in mediatisierten Lebenswelten respektiert werden – doch welche Konsequenzen folgen aus dieser Forderung? Gerade in digitalen Medienangeboten können sich Rechte auf Schutz und Teilhabe scheinbar unauflöslich gegenüberstehen. Lösungen derartiger Widersprüche sollen sich am Wohlergehen von Kindern und ihren wohlverstandenen Interessen orientieren und ebenso das Alter der Heranwachsenden und die sich entwickelnden Fähigkeiten berücksichtigen.

Mit Beiträgen aus der Medienethik, Rechtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Sozialen Arbeit und Medienpädagogik ermöglicht die Tagung einen umfassenden Blick darauf, welche Perspektiven sich aus einem kinderrechtlichen Ansatz für Medienpädagogik, -aufsicht und -politik ergeben.

Moderation: JFF

10.00 Anmeldung

10.30 Grußworte

10.50 Aktuelle Diskurse zu Kindern, Kinderrechten und Medien I
„Zwischen Selbstbestimmung, Fürsorge und Befähigung: Kinderrechte in mediatisierten Lebenswelten“
Dr. Ingrid Stapf, FAU Erlangen

11.15 Diskussion in Fachzirkeln

12.00 Aktuelle Diskurse zu Kindern, Kinderrechten und Medien II
„Eine rechtswissenschaftliche Einordnung von wohlverstandenen Interessen und dem Recht auf Beteiligung von Kindern“
Dr. Stephan Dreyer, Hans-Bredow-Institut an der Universität Hamburg

„Kinderrechte und Medien – die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen auf Chancen und Herausforderungen“
Prof. Dr. Katharina Gerarts, Evangelische Hochschule Darmstadt, Studiengang Childhood Studies

12.45 Nachfragen an die ReferentInnen und Diskussion

13.15 Mittagspause

14.15 Vertiefung der Diskussion in den Fachzirkeln

14.45 Podiumsdiskussion „Das Recht auf Partizipation und Schutz im Netz – Wie kann Schutz, Befähigung und die Förderung von Teilhabe in und mit Medien gestaltet werden?“

Daniela Tews, Referentin Medien in der Koordinierungsstelle Kinderrechte, Deutsches Kinderhilfswerk e. V.

Jutta Schirmacher, Leiterin des Referats Medienpädagogik und Nutzerkompetenz der BLM

Achim Lauber, Transferstelle Online-Kindermedien (JFF)

Birgit Guth, Leiterin Medienforschung SUPER RTL

Freier Stuhl zum Mitdiskutieren

15.45 Kinderrechte in der Praxis – Impuls und Diskussion
„Kinder. Bilder. Rechte. Ergebnisse der Studie der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im Kontext der digitalen Mediennutzung in der Familie“
Prof. Dr. Nadia Kutscher und Ramona Bouillon, Universität zu Köln

16.30 Abschluss der Tagung

-> Hier das Programm als PDF herunterladen.

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