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16. Interdisziplinäre Tagung “Was ist? Was war? Was bleibt?” am

25.11.2020 | 15.45 bis 17.00 Uhr 
26.11.2020 | 15.45 bis 17.45 Uhr 
27.11.2020 | 09.45 bis 12.00 Uhr 

Raum- und Zeiterleben in digitalisierten Welten.
Wie digitale Medien unser Erinnern verändern.

Erinnerung ist schon immer zeit- und raumgebunden. Die Relevanz von Medien als Träger und Vermittler sozialer wie individueller Erinnerungen ist dabei unumstritten. Digitale Medien verändern jedoch die Formen und Praktikenunseres Erinnerns: Raum- und Zeitgrenzen werden immer häufiger marginalisiert, Erinnerungsprozesse damit zunehmend entgrenzt. Indem die Abstände zwischen Ereignis und Erinnerung kürzer werden, beeinflussen digitale Medien darüber hinaus unser Zeiterleben. Augmented Reality-Angebote machen Geschichte und Erinnerungsorte (gefühlt) unmittelbar erfahrbar. Damit verändert sich auch der Zugang zur Vergangenheit.

Es eröffnen sich neue Erinnerungsräume, die nicht mehr allein an reale Erinnerungsorte gebunden bleiben. Daneben produziert das individuelle Medienhandeln fortlaufend Datenmengen, die schon morgen Vergangenheiten abbilden – sichtbar im Fotoalbum des Smartphones oder in den Posts auf Social-Media-Plattformen. Geschichte wird somit ein alltäglicher Bestandteil der Gegenwart. 

Die interdisziplinäre Tagung widmet sich mit empirischen und konzeptionellen Beiträgen den Besonderheiten digitaler Medien für die (kollektive) Erinnerung und ermöglicht weiterführende Einblicke in die Digitalisierung von Erinnerungsprozessen.

Details zum Programm folgen in Kürze.

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